
Presse-Mitteilung Februar 2006 Neben- und Wechselwirkungen von Arzneien
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Neue Medikamente
verbessern die Therapien. Aber sie bereiten den Ärzten
zugleich viel Kopfzerbrechen. Denn in Deutschland sind
mittlerweile mehr als 40 000 Präparate mit fast 2500
verschiedenen Inhaltsstoffen zugelassen. |
Entsprechend groß ist die Zahl an Neben-
und Wechselwirkungen bei gleichzeitiger Einnahme mehrerer Arzneimittel.
In Deutschland werden bereits rund 5 Prozent der Krankenhauspatienten
wegen unerwünschter Arzneimittelwirkungen behandelt. In
den USA sind die Nebenwirkungen von Medikamenten sogar die sechsthäufigste
Todesursache in Kliniken.
Beipackzettel - wichtig, aber oft unverständlich
Allgemein spricht man von einer Wechselwirkung, wenn die Wirkung
eines bestimmten Arzneimittels durch gleichzeitig eingenommene
Medikamente oder Lebensmittel gehemmt, gesteigert oder ganz
aufgehoben wird. Außerdem können Arzneimittel unerwünschte
Nebenwirkungen hervorrufen. Alle Informationen über ein
Arzneimittel, die für die richtige Anwendung eines Präparats
wichtig sind, sind im so genannten Beipackzettel enthalten.
Der Patient wird darüber informiert, wie eine versehentlich
falsche Anwendung vermieden werden und das Medikament die gewünschte
Wirkung auch entfalten kann. Die Packungsbeilagen sind allerdings
oft sehr kompliziert. Untersuchungen haben gezeigt, dass manche
Patienten alleine schon deshalb ihre Medikamente gar nicht oder
falsch einnehmen. Trotzdem sind die Beipackzettel eine wichtige
Grundlage zur genauen Einnahme. Nur dann ist die optimale Wirkung
eines Heilmittels garantiert. Dies gilt sowohl für rezeptpflichtigen
wie auch für rezeptfreien Arzneimitteln.
Pillen-Kombinationen können gefährlich sein
Besonders ältere Patienten nehmen oft gleichzeitig eine
Vielzahl von Substanzen verschiedenster Wirkprinzipien ein.
Das kann besonders dann gefährlich werden, wenn ein Arzt
solchen Patienten zusätzliche Mittel verschreibt oder der
Patient weitere freiverkäufliche Mittel schluckt. Dazu
einige Beispiele: Johanniskraut-Präparate können verhindern,
dass andere Medikamente ihre volle Wirkung entfalten. Die Pille
beispielsweise wirkt in Kombination mit Johanniskraut nicht
mehr zuverlässig. Acetylsalicylsäure (ASS) kann die
Wirkung anderer Medikamente verstärken oder abschwächen.
Bei gleichzeitiger Therapie mit gerinnungshemmenden Medikamenten
wie Marcumar oder Heparin besteht eine erhöhte Blutungsgefahr.
Kalziumtabletten können die Wirkung von Herzmitteln verstärken.
Mögliche Folge sind Herz-Rhythmus-Störungen. Grapefruitsaft
erhöht die Wirkung anderer Medikamente um bis zu 70 Prozent,
dazu zählen Kopfschmerz- und Schlafmittel. Lakritz verträgt
sich nicht mit bestimmten Medikamenten zum Entwässern.
Es kommt zu verstärktem Kaliumverlust, wenn man die entwässernde
Arznei schluckt und viel Lakritze isst.
Computerprogramm hilft Ärzten
bei Verordnung
Einen elektronischen Berater, der den Arzt durch den unübersichtlichen
deutschen Arzneimittelmarkt leitet, hat jetzt das Universitätsklinikum
Heidelberg eingeführt. Der Arzneimittel-Informations-Dienst
AID berücksichtigt sämtliche neue sowie wieder
zurückgezogene Medikamente und unterstützt den Arzt
bei der diffizilen Arzneimittel-Verordnung. Der Dienst enthält
Informationen zu über 57.000 Arzneimitteln, die in Deutschland
auf dem Markt sind. Im Rhein-Neckar-Raum wird das System auch
in der hausärztlichen Praxis erprobt. Rund 40 Hausarztpraxen
sind mit dem Computersystem der Uniklinik Heidelberg verbunden.
Egal, ob die Patienten in der Klinik liegen oder bei ihrem Hausarzt
vorsprechen - die Ärzte stimmen sich über die medikamentöse
Therapie ihrer Patienten ab.
Medikamente richtig einnehmen
Wenn man mehrere Medikamente zugleich einnimmt, können
sie sich gegenseitig in ihrer Wirkung abschwächen, verstärken
oder verfälschen. Man sollte daher jeden Arzt informieren,
welche Arzneien man bereits anderweitig einnimmt, auch freiverkäufliche
wie z.B. Johanniskraut. Apotheker verfügen über Datenbanken,
mit denen sie überprüfen können, ob sich verschiedene
Präparate miteinander vertragen. Tabletten, Kapseln oder
Dragees sollten mit mindestens einem Glas Wasser eingenommen
werden. Andere Getränke sind ungeeignet. Milch, Kaffee,
Cola-Getränke, schwarzer, grüner oder Mate-Tee, Fruchtsäfte
oder alkoholische Getränke können die Wirkung eines
Arzneimittels verstärken oder abschwächen. Vor oder
nach dem Essen? Ein Glas Wein wirkt auf nüchternen Magen
anders als bei wohlgefülltem Magen. Das ist bei Medikamenten
nicht anders. Manche reizen den Verdauungstrakt, wenn sie auf
nüchternen Magen geschluckt werden, bei anderen wiederum
ist die Einnahme auf nüchternen Magen notwendig. Vorsicht
beim Tabletten-Teilen: dadurch können ungleiche Wirkstoffmengen
entstehen. Manche Tabletten sind gar nicht teilbar. Unbedingt
die Empfehlung im Beipackzettel oder die Anweisungen des Arztes
einhalten! Wenn unerwünschte Wirkungen auftreten, sofort
an den behandelnden Arzt oder den Apotheker wenden.
Quelle: Fernsehbeitrag SWR BW ausgestrahlt am 23.02.2006 18:00 Uhr
Presse-Mitteilungen und Presse-Spiegel
März 2010
Risiko für Patienten auf der Intensivstation deutlich gesenkt - Das elektronische Arzneimittel-Informationssystem AiDKlinik® reduziert die Zahl der unerwünschten Wechselwirkungen von Medikamenten.
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Juli 2008
Medizinische Hochschule Hannover MHH entscheidet sich für den klinikweiten Einsatz von AiDKlinik®.
Das Arzneimittel-Informationssystem AiDKlinik® findet immer mehr Anwender. Auch die Medizinische Hochschule Hannover entscheidet sich für AiDKlinik®
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Juni 2008
AiDKlinik® überzeugt Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart. Das Robert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart entscheidet sich für elektronischen Berater AiDKlinik® und dmc digital media center GmbH.
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Mai 2008
Neue Software erleichtert Medikamentenumstellung im Krankenhaus / Team des Universit‰tsklinikums Heidelberg mit Innovationspreis 2008 der Sanofi-Aventis GmbH f¸r Klinische Pharmazie ausgezeichnet.
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April 2008
Information zu Arzneimittelverschreibung kommt besser an, wenn die E-Mails grafisch gestaltet sind / Studie der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg
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Wiesbaden/Kongress DGMI, 29. März 2008 - Die Thieme Verlagsgruppe und die Dosing GmbH haben heute erstmals Doctors'AiD in der Öffentlichkeit präsentiert. Der Arzneimittel-Informations-Dienst Doctors'AID ist über das Internet zugänglich und kann vom Professor bis zum Medizinstudenten genutzt werden.
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März 2008
dmc digital media center GmbH integriert das Arzneimittelinformationssystem AiDKlinik® erfolgreich in die Prozesse der Rezeptschreibung des Diakonie-Klinikums Schwäbisch Hall
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MEDICA 2007
Elektronischer Arzneimittel-Ratgeber auf der Medica. AiDKlinik des Universit‰tsklinikums Heidelberg wurde um innovative Module erweitert / Teilbarkeit von Tabletten und Rabattvertr‰ge werden ber¸cksichtigt.
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Oktober 2007
Das Diakonie-Klinikum Schw‰bisch Hall entscheidet sich f¸r den elektronischen Berater AiDKlinikÆ und dmc digital media center.
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September 2007
Unser Produkt AiDKlinik® wird "registered trademark".
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AiDKlinik® auf Apples iPhone - Arzneimittel- Datenbank in der Westentasche - √¨Arzneimittel- Information per Fingertipp√Æ. Mehr... | ![]() |
Juli 2007
AiDKlinik auf Apples iPhone - Arzneimitteldatenbank in der Westentasche - ìArzneimittel-Information
per Fingertippî. Mehr...
April 2007
Ausgezeichnete Arzneimittelsicherheit - Die Dosing GmbH des Universitätsklinikums Heidelberg ist erster Preisträger des StartUp Landeswettbewerbs 2007.
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ITeG in Berlin war ein großer Erfolg - dmc digital media center GmbH, die Stuttgarter E-Business- und E-Health- Spezialisten, kehren von der ITeG in Berlin mit vielen aussichtsreichen Kontakten zur¬∏ck. Die Fragestellung "(Wie) vermeiden Sie Medikationsfehler" fand bei Apothekern und ∆írzten groÔ¨Çen Zuspruch.
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Februar 2007
Treffen Sie uns auf der
ITeG (IT-Messe und Dialog im Gesundheitswesen 17. - 19.04.2007) in Berlin. Gemeinsam mit der Fa. dmc digital media center GmbH pr‰sentieren wir Ihnen live in Halle 2.2 Stand D20 die Neuentwicklungen Rund um AiDKlinik und berichten von unseren Erfahrungen. Gerne kˆnnen Sie auch im Vorfeld mit uns einen Termin vereinbaren.
Januar 2007
Per Mouseclick ruft der Klinikarzt die Medikamente des aufgenommenen Patienten ab -
Im Projekt HeiCare hinterlegen Haus‰rzte die Medikamentenliste ihrer Patienten elektronisch und haben Zugriff auf das Arzneimittel-Informations-Portal (AiDKlinik) des Universit‰tsklinikums Heidelberg
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Dezember 2006
Die Ausgründung der Dosing GmbH ist vollständig. Das Arzneimittelinformationssystem AiDKlinik kann nun offiziell von der Dosing GmbH geordert werden.
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Riskante Teilung - Unsachgemäß geteilte Tabletten können ihre Wirksamkeit einbüßen. AiDKlinik jetzt mit verbesserten Teilbarkeitsdaten. Mehr...
Oktober 2006
AiDKlinik wurde am 29.09.2006 mit dem Ersten Preis des Qualitätsförderpreises Gesundheit Baden-Württemberg 2006 ausgezeichnet. Der vom Ministerium für Arbeit und Soziales und den im Gesundheitsforum Baden-Württemberg zusammengeschlossenen Repräsentanten der Gesundheitswirtschaft des Landes ausgelobte Preis wird in diesem Jahr zum fünften Mal vergeben.
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September 2006
AiDKlinik Modul DosingExpert wird mit dem GMDS Posterpreis in Leipzig ausgezeichnet.
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August 2006
Zend Case Study: Universitätsklinikum Heidelberg setzt bei der Entwicklung seines Arzneimittel Informations Dienstes AiDKlinik auf Zend Studio.
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Juni 2006
Welche Medikamente sind am besten geeignet? (Schwangerschaft und Stillzeit)
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Mai 2006
Elektronische Arzneimittelinformationsmedien: Chancen (v)erkannt?
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Mai 2006
Entlaß-Verordnung - zweckmäßig und rentabel
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März 2006
AiDKlinik jetzt mit MediBox - Erstellung von Rezepten und Entlassbriefen wird erleichtert.
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Februar 2006
Vorsicht, Nebenwirkungen - Todesfälle durch unerwünschte Arznei-Wirkungen - immer wieder schocken solche Meldungen die Üffentlichkeit. Jeder Patient in Deutschland kennt Arzneimittel und wird vorübergehend oder dauerhaft damit behandelt. Kein Wunder, gehören sie doch zu den wirksamsten therapeutischen Maßnahmen in der Medizin.
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Januar 2006
Mehr Harmonie bei der Arzneimitteltherapie - Projekt HeiCare® hat die erste Testphase erfolgreich bestanden.
„Meine Pillen in der Klinik waren aber klein und rot und nicht blau und groß, Herr Doktor!“
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Dezember 2005
Fachinformationen von Arzneimitteln sind häufig veraltet, unvollständig oder lückenhaft. Viele Menschen müssen regelmäßig mindestens zwei verschiedene Medikamente einnehmen. Mögliche Wechselwirkungen zwischen den Medikamenten sind Ärzten und Apothekern in Deutschland jedoch oft nicht ausreichend bekannt, weil die ihnen zur Verfügung stehende Fachinformation veraltet, unvollständig oder ungenau ist.
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November 2005
Der Klinikumsvorstand nimmt den aktuellen Entwicklungsstand von AiDKlinik und die geplanten nächsten Schritte zustimmend zur Kenntnis und beauftragt das ZIM und die Abt. Innere Medizin VI, Rezeptschreibung und Medikation im Entlassbrief noch in diesem Jahr flächendeckend gemäß vorgeschlagener Aufgabenverteilung einzuführen. Er wird diese Aktivitäten mit einem informierenden Brief an die Ärztlichen Direktoren unterstützen.
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Juni 2005
Mehr Harmonie in der Arzneimittel-Therapie - AOK Pilotprojekt
HeiCare (Presse-mitteilung, 21-06-05) Mehr...
Arzneimitteltherapie soll besser abgestimmt werden - Integrierter Versorgungsvertrag im Rhein-Neckar-Raum / Elektronisches Infosystem optimiert Versorgung bei Klinikeinweisungen (Ärzte Zeitung, 21-06-05) Mehr...
Wenn die Pille für Verwirrung sorgt (Mannheimer Morgen, 18-06-05) Mehr...
Patienten sollen künftig ein und dieselbe Pille schlucken (Rhein-Neckar-Zeitung, 16-06-05) Mehr...
Mai 2005
EDV-Software hilft Ärzten, unerwünschte Arznei-Wirkungen
zu erkennen und zu vermeiden (Ärzte Zeitung). Mehr...
November 2004
Arzneimittel- Informationsdienst AiDKlinik sorgt für optimale Verordnungen
(MEDICA 2004) Mehr...





