
Presse-Mitteilung Mai 2006Elektronische Arzneimittelinformationsmedien: Chancen (v)erkannt?Im Ausland haben elektronische Informationssysteme ihren Nutzen in der Arzneimitteltherapie längst bewiesen. Sie wären auch eine Voraussetzung für den Erfolg einer Gesundheitskarte, doch fehlen sie in Deutschland weitgehend.
Einer 74-jährigen Patientin mit Herpes zoster verschreibt der Arzt Aciclovir. Sein Arzneimittelinformationssystem identifiziert Aciclovir als hauptsächlich renal eliminierten Arzneistoff, berechnet die Nierenfunktion der Patientin, erkennt den Bedarf einer Dosisreduktion, prüft, ob das ausgewählte Präparat in einer kleineren Wirkstärke vorhanden ist oder ob es gegebenenfalls geteilt werden darf. Der gesamte Vorgang hat nur wenige Sekunden gedauert. Das ist keine Utopie, sondern die Realität im Ausland und vereinzelt bereits an einigen deutschen Kliniken. Warum gibt es solche Systeme in Deutschland nicht flächendeckend?
Rezept für Deutschland Ein generelles Konzept zur Strukturierung, das auch das Potenzial hat, Medikationsfehler zu vermeiden, muss entwickelt und umgesetzt werden. Diese Strukturierung würde im Idealfall im Arzneimittelgesetz geregelt, von den Behörden (Bundesgesundheitsministerium, Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Paul-Ehrlich-Institut) koordiniert und unter Einbeziehung von Fachspezialisten aus Medizin und Pharmazie umgesetzt. Für alle fehleranfälligen Prozesse der Arzneimitteltherapie sollten dadurch die Daten verfügbar gemacht werden, sodass sie in kontinuierlich aktualisierter Form bereitgestellt und ohne großen Aufwand genutzt werden können. Für alle in der Arzneimittelherstellung, -zulassung, -therapie und -abgabe Beteiligten müsste es Anreiz genug sein, die Herausforderungen in ihrem Verantwortungsbereich anzugehen, um eine bessere Versorgung der Patienten zu erreichen. Eine Qualitätssicherung der Arzneimitteltherapie mit systematisch strukturierten Daten ist selbstverständlich erst dann möglich, wenn elektronische Hilfsmittel für die Verordnung auch tatsächlich eingesetzt werden. Hierfür müssten Anreize geschaffen werden, die auf breitere Zustimmung als etwa das Bonus-Malus-System im aktuell diskutierten AVWG stoßen. Anreize nichtfinanzieller Art könnten für Ärzte auch sein, wenn sie durch elektronische Systeme von organisatorischen Aufgaben entlastet werden. Anfragen des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen könnten sich durch Nutzung qualitätssichernder Arzneimittelinformationssysteme erübrigen und dadurch Kosten eingespart werden, die dann direkt der Versorgung der Patienten zugute kommen sollten. Vielleicht der wichtigste Anreiz zur künftigen Entwicklung und damit Nutzung solcher Systeme wäre allerdings, dass Daten ohne Auflagen kostenfrei und breit verfügbar gemacht werden, das heißt ihre freie Verbreitung, ähnlich wie für die Fachinformation heute schon, gesetzlich gesichert wird. Vieles spricht dafür, dass wissensbasierte Arzneimittelinformationssysteme die Verordnungsqualität verbessern, Kosten einsparen und helfen, gesetzliche Vorgaben zu erfüllen. Dabei kommen die besonderen Vorteile elektronischer Systeme zum Tragen, darunter das Suchen und die Sortierung großer Datenmengen nach bestimmten Kriterien, die korrekte und rasche Berechnung selbst komplexer mathematischer Formeln und die flächendeckende kontinuierliche Nutzung in elektronischen Netzwerken. Ein elektronisches System macht viele Anforderungen in der individualisierten Arzneimitteltherapie erst mit vertretbarem Aufwand praktisch umsetzbar. Die Chance im Zuge der Einführung der Gesundheitskarte sollte genutzt werden, um die Vorteile innovativer Arzneimittelinformationssysteme in der Breite verfügbar zu machen.
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Presse-Mitteilungen und Presse-Spiegel
März 2010
Risiko für Patienten auf der Intensivstation deutlich gesenkt - Das elektronische Arzneimittel-Informationssystem AiDKlinik® reduziert die Zahl der unerwünschten Wechselwirkungen von Medikamenten.
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Juli 2008
Medizinische Hochschule Hannover MHH entscheidet sich für den klinikweiten Einsatz von AiDKlinik®.
Das Arzneimittel-Informationssystem AiDKlinik® findet immer mehr Anwender. Auch die Medizinische Hochschule Hannover entscheidet sich für AiDKlinik®
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Juni 2008
AiDKlinik® überzeugt Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart. Das Robert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart entscheidet sich für elektronischen Berater AiDKlinik® und dmc digital media center GmbH.
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Mai 2008
Neue Software erleichtert Medikamentenumstellung im Krankenhaus / Team des Universit‰tsklinikums Heidelberg mit Innovationspreis 2008 der Sanofi-Aventis GmbH f¬âˆr Klinische Pharmazie ausgezeichnet.
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April 2008
Information zu Arzneimittelverschreibung kommt besser an, wenn die E-Mails grafisch gestaltet sind / Studie der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg
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Wiesbaden/Kongress DGMI, 29. März 2008 - Die Thieme Verlagsgruppe und die Dosing GmbH haben heute erstmals Doctors'AiD in der Öffentlichkeit präsentiert. Der Arzneimittel-Informations-Dienst Doctors'AID ist über das Internet zugänglich und kann vom Professor bis zum Medizinstudenten genutzt werden.
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März 2008
dmc digital media center GmbH integriert das Arzneimittelinformationssystem AiDKlinik® erfolgreich in die Prozesse der Rezeptschreibung des Diakonie-Klinikums Schwäbisch Hall
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MEDICA 2007
Elektronischer Arzneimittel-Ratgeber auf der Medica. AiDKlinik des Universit‰tsklinikums Heidelberg wurde um innovative Module erweitert / Teilbarkeit von Tabletten und Rabattvertr‰ge werden ber¬âˆcksichtigt.
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Oktober 2007
Das Diakonie-Klinikum Schw‰bisch Hall entscheidet sich f¬âˆr den elektronischen Berater AiDKlinikÆ und dmc digital media center.
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September 2007
Unser Produkt AiDKlinik® wird "registered trademark".
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AiDKlinik® auf Apples iPhone - Arzneimittel- Datenbank in der Westentasche - ìArzneimittel- Information per Fingertippî. Mehr... | ![]() |
Juli 2007
AiDKlinik auf Apples iPhone - Arzneimitteldatenbank in der Westentasche - ìArzneimittel-Information
per Fingertippî. Mehr...
April 2007
Ausgezeichnete Arzneimittelsicherheit - Die Dosing GmbH des Universitätsklinikums Heidelberg ist erster Preisträger des StartUp Landeswettbewerbs 2007.
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ITeG in Berlin war ein großer Erfolg - dmc digital media center GmbH, die Stuttgarter E-Business- und E-Health- Spezialisten, kehren von der ITeG in Berlin mit vielen aussichtsreichen Kontakten zur¬âˆck. Die Fragestellung "(Wie) vermeiden Sie Medikationsfehler" fand bei Apothekern und ∆Ãrzten groflen Zuspruch.
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Februar 2007
Treffen Sie uns auf der
ITeG (IT-Messe und Dialog im Gesundheitswesen 17. - 19.04.2007) in Berlin. Gemeinsam mit der Fa. dmc digital media center GmbH pr‰sentieren wir Ihnen live in Halle 2.2 Stand D20 die Neuentwicklungen Rund um AiDKlinik und berichten von unseren Erfahrungen. Gerne kˆnnen Sie auch im Vorfeld mit uns einen Termin vereinbaren.
Januar 2007
Per Mouseclick ruft der Klinikarzt die Medikamente des aufgenommenen Patienten ab -
Im Projekt HeiCare hinterlegen Haus‰rzte die Medikamentenliste ihrer Patienten elektronisch und haben Zugriff auf das Arzneimittel-Informations-Portal (AiDKlinik) des Universit‰tsklinikums Heidelberg
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Dezember 2006
Die Ausgründung der Dosing GmbH ist vollständig. Das Arzneimittelinformationssystem AiDKlinik kann nun offiziell von der Dosing GmbH geordert werden.
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Riskante Teilung - Unsachgemäß geteilte Tabletten können ihre Wirksamkeit einbüßen. AiDKlinik jetzt mit verbesserten Teilbarkeitsdaten. Mehr...
Oktober 2006
AiDKlinik wurde am 29.09.2006 mit dem Ersten Preis des Qualitätsförderpreises Gesundheit Baden-Württemberg 2006 ausgezeichnet. Der vom Ministerium für Arbeit und Soziales und den im Gesundheitsforum Baden-Württemberg zusammengeschlossenen Repräsentanten der Gesundheitswirtschaft des Landes ausgelobte Preis wird in diesem Jahr zum fünften Mal vergeben.
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September 2006
AiDKlinik Modul DosingExpert wird mit dem GMDS Posterpreis in Leipzig ausgezeichnet.
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August 2006
Zend Case Study: Universitätsklinikum Heidelberg setzt bei der Entwicklung seines Arzneimittel Informations Dienstes AiDKlinik auf Zend Studio.
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Juni 2006
Welche Medikamente sind am besten geeignet? (Schwangerschaft und Stillzeit)
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Mai 2006
Elektronische Arzneimittelinformationsmedien: Chancen (v)erkannt?
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Mai 2006
Entlaß-Verordnung - zweckmäßig und rentabel
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März 2006
AiDKlinik jetzt mit MediBox - Erstellung von Rezepten und Entlassbriefen wird erleichtert.
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Februar 2006
Vorsicht, Nebenwirkungen - Todesfälle durch unerwünschte Arznei-Wirkungen - immer wieder schocken solche Meldungen die Üffentlichkeit. Jeder Patient in Deutschland kennt Arzneimittel und wird vorübergehend oder dauerhaft damit behandelt. Kein Wunder, gehören sie doch zu den wirksamsten therapeutischen Maßnahmen in der Medizin.
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Januar 2006
Mehr Harmonie bei der Arzneimitteltherapie - Projekt HeiCare® hat die erste Testphase erfolgreich bestanden.
„Meine Pillen in der Klinik waren aber klein und rot und nicht blau und groß, Herr Doktor!“
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Dezember 2005
Fachinformationen von Arzneimitteln sind häufig veraltet, unvollständig oder lückenhaft. Viele Menschen müssen regelmäßig mindestens zwei verschiedene Medikamente einnehmen. Mögliche Wechselwirkungen zwischen den Medikamenten sind Ärzten und Apothekern in Deutschland jedoch oft nicht ausreichend bekannt, weil die ihnen zur Verfügung stehende Fachinformation veraltet, unvollständig oder ungenau ist.
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November 2005
Der Klinikumsvorstand nimmt den aktuellen Entwicklungsstand von AiDKlinik und die geplanten nächsten Schritte zustimmend zur Kenntnis und beauftragt das ZIM und die Abt. Innere Medizin VI, Rezeptschreibung und Medikation im Entlassbrief noch in diesem Jahr flächendeckend gemäß vorgeschlagener Aufgabenverteilung einzuführen. Er wird diese Aktivitäten mit einem informierenden Brief an die Ärztlichen Direktoren unterstützen.
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Juni 2005
Mehr Harmonie in der Arzneimittel-Therapie - AOK Pilotprojekt
HeiCare (Presse-mitteilung, 21-06-05) Mehr...
Arzneimitteltherapie soll besser abgestimmt werden - Integrierter Versorgungsvertrag im Rhein-Neckar-Raum / Elektronisches Infosystem optimiert Versorgung bei Klinikeinweisungen (Ärzte Zeitung, 21-06-05) Mehr...
Wenn die Pille für Verwirrung sorgt (Mannheimer Morgen, 18-06-05) Mehr...
Patienten sollen künftig ein und dieselbe Pille schlucken (Rhein-Neckar-Zeitung, 16-06-05) Mehr...
Mai 2005
EDV-Software hilft Ärzten, unerwünschte Arznei-Wirkungen
zu erkennen und zu vermeiden (Ärzte Zeitung). Mehr...
November 2004
Arzneimittel- Informationsdienst AiDKlinik sorgt für optimale Verordnungen
(MEDICA 2004) Mehr...






